Mobile Reporting

Embracing new technologies
Nach der Lektüre von diesem Artikel über Mobile Journalism und der Betrachtung von Guys Kit for Field Reporting eine handvoll Überlegungen über die sinvolle Umsetzung des mobilen Reportierens mit Hard- und Software angestellt. Übrigens und leider noch ohne 3G S, dass heißt ohne Möglichkeit Videos via 3G auf YouTube abzuladen.
Welche Daten, Informationen und welche Aufbereitung sind attraktiv? Und zeitsparend umsetzbar?
Zentrales Problem: Wie bündle ich in kurzer Zeit sinnvoll verschiendenartigen Content auf einer Plattform? Und das von unterwegs. Mit - am besten - einem Gerät (iPhone).
Es bieten sich an:
- Kurze Texte
- Eine Verortung auf einer Karte
- Fotos
- Kurze Audio-Schnipsel: Atmo und Aufsager
- natürlich wenn möglich: Video. Gerne natürlich live!
Twitter:
Super für Mini-Texte. Integrierbar sind via Tweetie ohne jegliche Problem Links zu einer Karte und Links zu selbstgeschossenen Fotos. Einzig: Die Präsentation ist wie gehabt: 140 Zeichen Text. Sonst nichts. Nicht sehr attraktiv.
Audioboo:
Super für kurze Audio-Aufsager plus Atmo. Ohne Probleme integrierbar ist ein bisschen Text, ein Foto und ein Kartenausschnitt. Das sieht schon recht gut aus. Nur will man kaum auf seinen Audioboo-Account als Rund-um-Mobile-Reporting-Experience verweisen. P.S. Woanders einbetten kann man übrigens nur das Audio. Bild und Karte nicht. Und Tumblr mag den Code zum Embedden von Audioboo auch nicht. Schade.
Verlinken geht aber.
Tumblr:
Das schnelle, schlichte Blog-Tool bietet dank iPhone-Applikation Tumblerette gute Dienste. Texte, Audios und Foto lassen sich zeitnah und problemlos ins Netz stellen. Klarer Vorteil: Alles ist auf einer Plattform. Die Audios lassen sich mit der Applikation sogar eigens aufnehmen. Nachteile: Geo-Informationen lassen sich nicht direkt unterbingen. Man kann allerdings ohne weiteres seinen Standort anhand der Karten-App anzeigen lassen, einen Screenshot machen und diesen hochladen.
Posterous:
Die Tumblr-Alternative. Statt eigener Applikation, bedient man das Ganze via E-Mail. Der Betreff wird der Titel, angehangene Audios und Bilder tauchen - zeitlich leicht verzögert - direkt im eigenen Posterous-Blog auf. Vorteil: Schnelles intuitives Bedienen, da sich Bilder und Audios direkt in der jeweiligen iPhone-Applikation via Mail versenden lassen. Nachteil: Einheitslook. Letztlich Geschmackssache ob man Tumblr (über eine Applikation) oder Posterous (aus diversen Programmen via Mail) nutzen mag.
Beide Letztgenannten gewinnen auf jeden Fall gegen Wordpress auf dem iPhone.
Müsste man jetzt mal im Bedarfsfall testen das Ganze. Unter Echtzeitbedingungen. Von unterwegs. Und unter Zeitdruck. #TE@CH
