Der Verkehr in der Berliner Torstraße, der sich im Ladenfenster von Rafael Horzons ehemaliger Wissenschaftsakademie spiegelte, brauste und rauschte schon wieder lustig, der letzte Regen tröpfelte von den Fenstersimsen der Jugendstilhäuser, die Spatzen zwitscherten und tummelten sich dazwischen; ich saß auf der Türschwelle und wischte mir den Schlaf aus den Augen, es war schön im warmen Sonnenschein. Im Innern lief Rafael Horzon aufgeregt über das Parkett und flüsterte eifrig Dinge in sein Telefon, bevor er die Tür öffnete, beschwingt ins Sonnenlicht heraustrat und blinzelte.

