In Krachts somnambuler Stimme, die androgyn irgendwo zwischen Ingeborg Bachmann und Christa Wolf liegt, kriecht dieses »Fantasymärchen«, dieser »Karl-May-Roman« in uns hinein; eine psychedelische, gleichförmige Séance, in der es um Parfüm und Körperkult geht, ein zugekokstes Dauerdelirium. David Schalko: Weiße Nacht. Gelesen von Christian Kracht.