Wenn ich statt der noch nicht existenten (*) Facebook Timeline meine bereits existente Tumblr Timeline noch mal anschaue, habe ich offenbar vor drei Wochen angefangen “The Art of Immersion” zu lesen, nachdem ich vor einem Jahr das erste Mal über den Begriff gestolpert bin und vor vier Tagen davon gelesen habe, dass der Begriff overused ist und von einem Framework abgelöst werden sollte, dass sich auf den für mich nicht minder schwammigen Begriff Incorporation stützt. So oder so. Bin mit dem Buch durch. Ob man jetzt gleich amerikanisch ausflippen muss, um das Buch in einem Atemzug mit McLuhan zu nennen weiß ich nicht. Dafür ist es übrigens viel zu verständlich. Und ob Future-spotting not much better than this getted wie Kevin Kelly sagt, weiß ich auch nicht. Vor allem weil Rose gar nicht in die Zukunft schaut, sondern sehr sehr viele praktische Beispiele aus der jüngsten Gegenwart sammelt, erzählt und verwebt. 
Das reicht schon, um eine sehr gut lesbare und absolut state-of-the-artige Zusammenfassung zu liefern und um eine Idee davon zu bekommen, was um Himmels Willen schon alles geht. Wenn ich noch einmal höre, das jemand auf Konferenzen über die Möglichkeiten der baldigen Zukunft schwärmt, beiße ich in die Auslegeware. Manches von dem was Rose aufzählt kennt man, hat man schon gehört, aber beileibe längst nicht alles. Nach und während der Lektüre kann und sollte man ganz schön viele Namen und Projekte googlen und anschauen, danach seine Schlüsse ziehen, Fäden knüpfen, sofort jeglichen Job kündigen und mit einem VW-Bus ins Silicon Valley fahren, um sich dort in einer Jugendherberge mit W-Lan einzunisten. Vielleicht reicht zum Starten auch ein Gespräch beim Spaziergang. Ohne W-Lan. Hat jemand zufällig das Buch gelesen?  

Wenn ich statt der noch nicht existenten (*Facebook Timeline meine bereits existente Tumblr Timeline noch mal anschaue, habe ich offenbar vor drei Wochen angefangen “The Art of Immersion” zu lesen, nachdem ich vor einem Jahr das erste Mal über den Begriff gestolpert bin und vor vier Tagen davon gelesen habe, dass der Begriff overused ist und von einem Framework abgelöst werden sollte, dass sich auf den für mich nicht minder schwammigen Begriff Incorporation stützt. 

So oder so. Bin mit dem Buch durch. Ob man jetzt gleich amerikanisch ausflippen muss, um das Buch in einem Atemzug mit McLuhan zu nennen weiß ich nicht. Dafür ist es übrigens viel zu verständlich. Und ob Future-spotting not much better than this getted wie Kevin Kelly sagt, weiß ich auch nicht. Vor allem weil Rose gar nicht in die Zukunft schaut, sondern sehr sehr viele praktische Beispiele aus der jüngsten Gegenwart sammelt, erzählt und verwebt. 

Das reicht schon, um eine sehr gut lesbare und absolut state-of-the-artige Zusammenfassung zu liefern und um eine Idee davon zu bekommen, was um Himmels Willen schon alles geht. Wenn ich noch einmal höre, das jemand auf Konferenzen über die Möglichkeiten der baldigen Zukunft schwärmt, beiße ich in die Auslegeware. Manches von dem was Rose aufzählt kennt man, hat man schon gehört, aber beileibe längst nicht alles. 

Nach und während der Lektüre kann und sollte man ganz schön viele Namen und Projekte googlen und anschauen, danach seine Schlüsse ziehen, Fäden knüpfen, sofort jeglichen Job kündigen und mit einem VW-Bus ins Silicon Valley fahren, um sich dort in einer Jugendherberge mit W-Lan einzunisten. Vielleicht reicht zum Starten auch ein Gespräch beim Spaziergang. Ohne W-Lan. Hat jemand zufällig das Buch gelesen?  

One of the most commonly yet vaguely deployed concepts in the industry and academia alike is immersion - a player’s sensation of inhabiting the space represented onscreen. Overuse of this term has diminished its analytical value and confused its meaning, both in analysis and design. Rather than conceiving of immersion as a single experience, Calleja views it as blending different experiential phenomena afforded by involving gameplay. He proposes a framework. — Sieht nach einer guten Follow-Up-Lektüre zu ‘The Art of Immersion’ aus.

One of the most commonly yet vaguely deployed concepts in the industry and academia alike is immersion - a player’s sensation of inhabiting the space represented onscreen. Overuse of this term has diminished its analytical value and confused its meaning, both in analysis and design. Rather than conceiving of immersion as a single experience, Calleja views it as blending different experiential phenomena afforded by involving gameplay. He proposes a framework. — Sieht nach einer guten Follow-Up-Lektüre zu ‘The Art of Immersion’ aus.

Das Library Journal hat eine ziemliche Reichweite unter angelsächsischen Bibliothekaren und einen ziemlichen Umfang. Mehrere hundert Bücher werden pro Ausgabe besprochen. Über das aktuelle Buch “The Art of Immersion” des Wired-Autoren Fred Rose, schreibt das Library Journal: Like Marshal McLuhan´s groundbreaking 1964 book, Understanding Media, this … is an essential read. Da offenbar noch mehr Leute dieser Meinung sind (“Future-spotting doesn’t get much better than this.” - Kevin Kelly), liegt das jetzt auf dem iPad. 
Fred Rose hat auch ein Blog Deep Media. Da das aktuelle Posting Why Transmedia Is like a Walk in Patagonia mit diesem schicken kleinen Absatz gelesen.
Transmedia is what happens when media become uncoupled from the devices that were invented to deliver them. It’s an organic and inevitable response to the world we live in. Like, how else would you tell a story?  Und weiter … Not that we’re really there yet … There is no transmedia formula … Kommentar … And that’s exactly how it is - the minute we are confronted with the definite definition of what transmedia is, that’s the minute it’s time to start doing something else.

Das Library Journal hat eine ziemliche Reichweite unter angelsächsischen Bibliothekaren und einen ziemlichen Umfang. Mehrere hundert Bücher werden pro Ausgabe besprochen. Über das aktuelle Buch “The Art of Immersion” des Wired-Autoren Fred Rose, schreibt das Library Journal: Like Marshal McLuhan´s groundbreaking 1964 book, Understanding Media, this … is an essential read. Da offenbar noch mehr Leute dieser Meinung sind (“Future-spotting doesn’t get much better than this.” - Kevin Kelly), liegt das jetzt auf dem iPad. 

Fred Rose hat auch ein Blog Deep Media. Da das aktuelle Posting Why Transmedia Is like a Walk in Patagonia mit diesem schicken kleinen Absatz gelesen.

Transmedia is what happens when media become uncoupled from the devices that were invented to deliver them. It’s an organic and inevitable response to the world we live in. Like, how else would you tell a story?  Und weiter … Not that we’re really there yetThere is no transmedia formula … Kommentar … And that’s exactly how it is - the minute we are confronted with the definite definition of what transmedia is, that’s the minute it’s time to start doing something else.

Wie sich das anfühlt wenn man eindringt

Dieses Blogposting hat nichts mit Sexualpraktiken zu tun. Vielmehr kreist es ein wenig um den Begriff des Immersive Journalism. Die direkte Übersetzung von immersive lautet eindringend. Allerdings auch umfassend. Überhaupt scheint der Begriff abseits des Fachbegriffs Immersion keine gute, direkt passende deutsche Übersetzung zu haben.

Das Konzept klingt trotzdem spannend und äußerst einleuchtend. Denn in Zeiten des wahllosen News-Scannens, dem Überangebot und der Gleichzeitigkeit - welcher Content-Produzent möchte das nicht: Nach der Schlacht um Aufmerksamkeit den wohligen Schauer von Bindung, Zuneigung, Identifikation und Engagement spüren. Kurz: echte Gefühle im unechten Internet.

Auf der sehr interessanten Website Immersivejournalism.com wird eingangs die Frage nach dem Feel und Feeling von News und News Sites gestellt.

Warum sollen Gefühle wichtig sein, wenn ich Nachrichten lesen will? Ganz einfach. Die Verpackung und Anmutung dieser Nachrichten wird im Zeitalter des totalen Zugriffs immer wichtiger. Reichte in der Anfangszeit des Webs eine in rohem HTML zurechtgezimmerte Seite um den geneigten Leser zu befriedigen, musste es im nächsten Evolutionsschritt des Webs bereits eine Portal ähnliche Website sein, deren Struktur an klassische Zeitungen und Magazine angelegt war. Derzeit erleben wir eine noch nicht sonderlich experimentierfreudige Übergangsphase - die bis dato linkfreie, beschnitten wirkende News-Apps hervorgebracht hat.

Erstes Fazit des Status Quo. Es fühlt sich gut an durch News-Magazine auf dem iPad zu wischen. Wie antiquiert und unpersönlich und wenig haptisch wirkt in dieser Umgebung eine so genannte Computermaus?! Zweites Fazit des Status Quo. Wie unbeholfen doch die Kombination von Text, Bild und Ton oft wirkt. Sichtbar wird wie verhaftet frisch gebackene App-Macher (noch) in der Tradition des Papierblatt-Machens sind.

Abgesehen davon. Verbringen offenbar immer mehr Menschen immer mehr Zeit auf wenigen und immer weniger Zeit auf mehr Websites. Anders und böse: Warum soll ich mir die Website vom Stern anschauen? Welches Gefühl wird hier evoziert?

Wir achten beim Waschmittelkauf darauf. Wir achten beim Hosenkauf darauf. Warum sollte das beim Besuchen von Websites anders sein. Ich will mich hier nicht nur zurecht finden, sondern für die Zeit der Nutzung Teil werden, mich identifizieren, das gut finden, egal ob die Website mir Klarheit, Struktur, Zukunftsglauben, Verspieltheit, Verschmitztheit, Originalität oder kühle Professionalität signalisiert. Das ist der Grund warum Tumblr besser als Posterous ist, warum das Lookbook funktioniert und warum Brizzly vieles richtig macht.

So. Und jetzt der Linktipp um den es eigentlich ging. Es kommt ja nicht so oft vor, dass man Blopostings im Feedreader mehrmals liest. Das hier habe ich jetzt drei mal gelesen. How Immersive Journalism, Games Can Increase Engagement