The digital magazine DONE is the graduation project by Johannes Henseler at FH Düsseldorf.  The interactive magazine was made for iPad and Android with Adobe’s Digital Publishing Suite for InDesign and enrichted with HTML. Und hat den Adobe Max Award gewonnen. Glückwunsch!

The digital magazine DONE is the graduation project by Johannes Henseler at FH Düsseldorf. The interactive magazine was made for iPad and Android with Adobe’s Digital Publishing Suite for InDesign and enrichted with HTML. Und hat den Adobe Max Award gewonnen. Glückwunsch!

Astronaut - An Indie Magazine For The iPad. Gesehen bei Checkdisout. Mal anschauen….Installationsprozess dauert ewig…aber dann sieht es ziemlich blank gewienert aus, wischt sich gut, sauber und interessant…

Astronaut - An Indie Magazine For The iPad. Gesehen bei Checkdisout. Mal anschauen….Installationsprozess dauert ewig…aber dann sieht es ziemlich blank gewienert aus, wischt sich gut, sauber und interessant…

The content feels old. Because it is old. It makes no sense to build a state-of-the-art app around the anachronistic daily news cycle. Online news should reflect immediacy, with up-to-the-second words and pictures. If the technology exists to put Twitter feeds on news pages and real-time wire copy on sports dashboards, then those same tools should be used to provide updated, time-stamped content in every section, including the front page headline and image.
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A kinetic multitouch particle visualizer -  Uzu. Vollkommen nutzlos natürlich, aber im Zusammenhang mit den Gedanken von Derek Powazek ganz schön. The iPad is an intimate experience for a user. The direct touch input  removes a layer of abstraction, and that’s a really big deal.

A kinetic multitouch particle visualizer -  Uzu. Vollkommen nutzlos natürlich, aber im Zusammenhang mit den Gedanken von Derek Powazek ganz schön. The iPad is an intimate experience for a user. The direct touch input removes a layer of abstraction, and that’s a really big deal.

How international students envision the perfect iPad-magazine. Markus Albers über the Information Design Class I guest-lectured at Berlin art-school UDK this spring and summer. The class was held with graphic-design icon Severin Wucher and creative director Brian O’Connor. Da kriegt man Lust sofort mitzumachen.

Mehrere Stunden in eine 1A-Keynote-Präsentation investiert. Passend zum Thema wäre eine Präsentation auf diesem neuen schicken Tablet bestimmt gut. Also die Präsentation in den Dropbox-Folder geschoben, mit dem Fahrrad in die Stadt gefahren, für 28,99 Euro ein Apple iPad Dock Connector to VGA Adapter Kabel gekauft, nebenbei Inaugenscheinnahme des iPhone 4 - Begeisterung bleibt aus - nach Hause gefahren, Präsentation fertig importiert. Fast. Aktionsanimationen wurden entfernt. Alle Moderatornotizen wurden entfernt. Nicht unterstütze Animationen wurden in “Überblenden” umgewandelt. Diverse Schriften fehlen und wurden ersetzt. Verwendete MP3s wurden gelöscht. Ähm. Dann nicht. Präsentation als Quicktime ex - und importieren funktioniert. Eine manuelle Vorführung funktioniert auf dem Gerät aber ebenfalls nicht.

Mehrere Stunden in eine 1A-Keynote-Präsentation investiert. Passend zum Thema wäre eine Präsentation auf diesem neuen schicken Tablet bestimmt gut. Also die Präsentation in den Dropbox-Folder geschoben, mit dem Fahrrad in die Stadt gefahren, für 28,99 Euro ein Apple iPad Dock Connector to VGA Adapter Kabel gekauft, nebenbei Inaugenscheinnahme des iPhone 4 - Begeisterung bleibt aus - nach Hause gefahren, Präsentation fertig importiert. Fast.

Aktionsanimationen wurden entfernt. Alle Moderatornotizen wurden entfernt. Nicht unterstütze Animationen wurden in “Überblenden” umgewandelt. Diverse Schriften fehlen und wurden ersetzt. Verwendete MP3s wurden gelöscht. Ähm. Dann nicht.

Präsentation als Quicktime ex - und importieren funktioniert. Eine manuelle Vorführung funktioniert auf dem Gerät aber ebenfalls nicht.

Das ist alles


Super. Das iPad ist da, die Welt HD App ist noch kostenlos - ein neues Zeitalter hat begonnen. Wozu Papier? Wozu Druckerschwärze? Wozu Fotos, wenn es jetzt Multimedia gibt? Alles hier ist top-aktuell, gemacht für eine neue Generation von Lesern. Alles wird besser werden. Wir erleben hier den Himmel auf Erden.

Zumindest so lange bis man sich die Welt-App anguckt, immer hektischer hin und her wischt und schiebt und drückt und sucht und den Kopf schüttelt und dann die Papierausgabe kauft und vergleicht und dann sehr schnell feststellt, dass diese App ein trauriges beschnittenes kleines Etwas ist, das weder die Möglichkeiten des iPads sinnvoll nutzt, noch auch nur annähernd eine Qualität erreicht, die die Lektüre auf Papier überflüssig machen könnte.



Wo um alles in der Welt soll ich anfangen? Vielleicht bei den Bildern des Tages. Die hätte man genau so bereits vor mehr als 10 Jahren umsetzen können. Agenturbilder, ergänzt mit einem phantasielosen Satz. „Eine muslimische Massenheirat in Indien ist ein buntes Spektakel mit viel Schmuck“ - Echt? Mensch, das ist ja was. Wo ist der Mehrwert? Wo ist die Idee? Wollen die Damen und Herren das der neuen Generation von Lesern als „Multimedia“ verkaufen?


Es regnet gar nicht. Also draussen vor dem Fenster. Ich schreib das nur, weil auf der Startseite der App rechts oben eine kleine Gewitterwolke abgebildet ist. „Leichtes Gewitter, 11 Grad / 19  Grad“ steht da. Leider kann man hier nichts anklicken. Leider erfährt man nicht wo genau das Wetter jetzt gerade so ist. Werden diese Informationen hier geolokalisiert? Wie praktisch. Wie das Wetter hier ist sehe ich ja selber. Wie wäre es mit Prognosen? Mit einer Karte? So wie diese Wetterinfos in diesen Zeitungen auf Papier.



Okay, das sind Kleinigkeiten. Aber wo ist der Inhalt? Die Rubrik Wirtschaft besteht aus fünf Artikeln und einer Bildergalerie. Auf dieser Bildergalerie kann man sich 20 Bilder des Airbus A380 anschauen. Sehr empfehlenswert u.a. das Foto Nummer 6. Das zeigt „das Höhenleitrunder des ersten A380 der Lufthansa“. Das Bild hat die falsche Größe, der Text ist nichtssagend, bietet keinen Mehrwert, ist rein beschreibend und beinhaltet einen Rechtschreibfehler. Alles Kleinigkeiten. Aber ärgerlich.

Egal ich wollte über Inhalte schreiben. Fünf Artikel zum Thema Wirtschaft. Facebook ist laut Google die beliebteste Internetseite, erfahre ich hier als Mitglied der neuen Generation auf dem iPad. Gut, dass jemand von der Welt eine 22 Stunden alte Agenturmeldung zusammengefasst hat. Blöd nur, dass das die meisten Mitglieder der neuen Generation bereits wissen. Was diese Mitglieder vielleicht mehr interessieren würde, wäre der umfangreiche Text über Mark Zuckerberg in der Printausgabe auf Seite 36. Keine Agenturmeldung, sondern ein umfangreiches Autorenstück.



Im Wirtschaftsteil der Printausgabe sind große schöne Fotos, es gibt Infographiken und lange Artikel: über Kaufinteressenten für Karstadt ein Jahr nach der Insolvenz, über die wachsende Wirtschaft in Brasilien, ein Text der erklärt warum Inflation keine Lösung ist, ein Ländervergleich Korruption, ein Stück über die Buchhändlerbranche, ein Interview mit Bernd Runge, ein offenbar exklusives Stück über die weiße Intifada aus Ramallah und noch einiges mehr. Nichts davon auf dem iPad. Warum eigentlich nicht?

In der Printausgabe der Welt gibt es im Wirtschaftsteil auch ein Interview mit dem Lufthansa-Chef. Auf das iPad haben es drei Zitate aus diesem Interview geschafft. Sie wurden mit ein bisschen Agentur „angedickt”. Ein ziemlich schreckliches Textgebräu ist da entstanden. Nichts gegen Zweitverwertung. Aber erstens liest sich das Printinterview tausendmal besser und zweitens wäre hier dann doch mal die Chance gewesen ganz multimedial ein Audio oder ein Video zu benutzen.

Fazit: News-Apps sind derzeit offenbar linkbefreite Zonen. Darüber hat Gerd Kamp bereits geschrieben. Die App der Welt ist dazu leider auch noch weitgehend von all den relevanten Inhalten befreit, die die analoge Variante der Welt ausmachen. Wenn diese vielzitierte diffuse neue Generation von Lesern eine Handvoll aufbereitete Agenturtexte mit kleinen Bildchen auf dem iPad will, dann haut das alles natürlich hin.

Mini-Tipp: In Bildergalerien bitte auf die Einheitlichkeit von Hoch- oder Querformat und eine einheitliche Bildgröße achten. Sieht sonst doof aus.

Leseempfehlung: Kaffee - minimales Getränk für maximalen Genuss. Suchen Sie mal den Text auf der App!

Frage: Wo ist denn dieses Multimedia da jetzt genau?