Wenn der Kauf des Interview-Magazins zu irgendwas gut war, dann auf jeden Fall um jetzt auch Totally Enormous Extinct Dinosaur zu entdecken, bevor Orlando Higginbottom von Nokia, Universal und dem Rest vereinnahmt, aufgesogen, geglättet, modifiziert, gewrungen und schließlich ausgespien wird. Wenn man das kulturpessimistisch betrachten mag. Oder melancholisch. Was besser passen würde. Denn Dance ist für Orlando Higginbottom die angemessene Vertonung von Nostalgie. Schreibt Harald Peters im Interviewmagazin - das sich zwar anfühlt wie eine Ausgabe des zurecht verschollenen Lifestylemagazins Max, das aber sonst randvoll ist und noch mal durchgeblättert werden will. Mit Dance endlich eine neue Vokabel 2012 gehört, die es trifft. Wenn das Dance ist. 
Und sonst? Das Mobile Reporting Buch liegt immer noch auf dem Schreibtisch eines digitalen Verwaltungsbürokraten bei Apple zur Revision und Mobile Journalism braucht dringend ein zeitgemäßes Theme. Das hier? 

Wenn der Kauf des Interview-Magazins zu irgendwas gut war, dann auf jeden Fall um jetzt auch Totally Enormous Extinct Dinosaur zu entdecken, bevor Orlando Higginbottom von Nokia, Universal und dem Rest vereinnahmt, aufgesogen, geglättet, modifiziert, gewrungen und schließlich ausgespien wird. Wenn man das kulturpessimistisch betrachten mag. Oder melancholisch. Was besser passen würde. Denn Dance ist für Orlando Higginbottom die angemessene Vertonung von Nostalgie. Schreibt Harald Peters im Interviewmagazin - das sich zwar anfühlt wie eine Ausgabe des zurecht verschollenen Lifestylemagazins Max, das aber sonst randvoll ist und noch mal durchgeblättert werden will. Mit Dance endlich eine neue Vokabel 2012 gehört, die es trifft. Wenn das Dance ist. 

Und sonst? Das Mobile Reporting Buch liegt immer noch auf dem Schreibtisch eines digitalen Verwaltungsbürokraten bei Apple zur Revision und Mobile Journalism braucht dringend ein zeitgemäßes Theme. Das hier? 

Hab die letzten zwei Tage mit iBooks Author verbracht. Herausgekommen ist die Beta-Version eines kleinen Textbuches über Mobile Reporting. Die Handhabung des Programms ist komplett selbsterklärend, die Möglichkeiten beschränkt und es ist unwahrscheinlich, dass Design-Laien wie mir Werke von purer visueller Eleganz gelingen. Auch wenn alles von Apple ist. Die 72 Seiten Text, Bild, Audio und Video via iTunes Producer nach Amerika gesendet. Your delivery was successful. Your book will be available for free in all iBookstore markets. Toll. Wann sagt Apple allerdings nicht. Deswegen erstmal das PDF - ohne Audio, Video und Interaktion - bei Scribd. Das Buch ist kostenlos und steht unter einer CC BY-NC-SA Lizenz. 

Hab die letzten zwei Tage mit iBooks Author verbracht. Herausgekommen ist die Beta-Version eines kleinen Textbuches über Mobile Reporting. Die Handhabung des Programms ist komplett selbsterklärend, die Möglichkeiten beschränkt und es ist unwahrscheinlich, dass Design-Laien wie mir Werke von purer visueller Eleganz gelingen. Auch wenn alles von Apple ist.

Die 72 Seiten Text, Bild, Audio und Video via iTunes Producer nach Amerika gesendet. Your delivery was successful. Your book will be available for free in all iBookstore markets. Toll. Wann sagt Apple allerdings nicht. Deswegen erstmal das PDF - ohne Audio, Video und Interaktion - bei Scribd. Das Buch ist kostenlos und steht unter einer CC BY-NC-SA Lizenz. 

Maxim Biller kauft sich einen Pullover bei A.P.C. in der Mulackstraße, trifft dabei Christian Kracht, gibt gewollt Semi-Kraftvolles von sich und versäumt nicht Privatestes über sein Gegenüber zu veröffentlichen. Ebenso wenig vergisst er den Hinweis auf den eigentlich Ursprung von Krachts Karriere. Die verantwortet wer? Natürlich er. Der Biller. Biller, der mit einem echt starken neuen Woody Allen Pullover in den Berliner Winter auf und davon spaziert während sein Gegenüber natürlich schmal, traurig und nervös rauchend im fahlen Licht zurückbleibt. Biller Biller. Alter Filler. Die Zeit / 19. Januar. 

Maxim Biller kauft sich einen Pullover bei A.P.C. in der Mulackstraße, trifft dabei Christian Kracht, gibt gewollt Semi-Kraftvolles von sich und versäumt nicht Privatestes über sein Gegenüber zu veröffentlichen. Ebenso wenig vergisst er den Hinweis auf den eigentlich Ursprung von Krachts Karriere. Die verantwortet wer? Natürlich er. Der Biller. Biller, der mit einem echt starken neuen Woody Allen Pullover in den Berliner Winter auf und davon spaziert während sein Gegenüber natürlich schmal, traurig und nervös rauchend im fahlen Licht zurückbleibt. Biller Biller. Alter Filler. Die Zeit / 19. Januar. 

Vorgestern gab es hier ein Interview mit dem Hauptabteilungsleiter Neue Medien beim MDR bezüglich der Sportschau/iPhone-Sache mit mehr Details zum Workflow und der benutzen Hardware. Die Audiolösung kommt von Fostex und heißt AR-4i. Kostet hier 149 Euro und sieht gut aus. Hab das mal nebenan bei Mobile Journalism ergänzt. 

Vorgestern gab es hier ein Interview mit dem Hauptabteilungsleiter Neue Medien beim MDR bezüglich der Sportschau/iPhone-Sache mit mehr Details zum Workflow und der benutzen Hardware. Die Audiolösung kommt von Fostex und heißt AR-4i. Kostet hier 149 Euro und sieht gut aus. Hab das mal nebenan bei Mobile Journalism ergänzt. 

“Zwischen Journalisten und Bloggern herrscht Krieg.” Das sage nicht ich, das steht als erster Satz im Kapitel “Was Journalisten von Bloggern lernen können” in dem Buch “Das neue Handbuch des Journalismus” halt Moment der Titel geht noch weiter “und des Online-Journalismus”. Kommt man ja jetzt irgendwie nicht drumherum um dieses Internet, überarbeitet man das Buch von 1996, 1998, 2003 und schreibt 2012 halt noch was zum Internet mit dazu. Zum Beispiel sowas hier: “Das Internet wirbelt das Leben durcheinander und den Alltag der Menschen.” Huiii. Damit nicht genug. Der muntere Wirbelsturm Internet wirbelt nämlich auch Demokratien durcheinander, schreiben Wolf Schneider und Paul-Josef Raue und ergänzen dann gut gefettet damit es niemandem entgeht, dass das Internet auch noch die Wahrheit, die Mächtigen, die Nutzung von Medien, die Märkte, die Verlage, die Redaktionen und den Journalismus durcheinander wirbelt. Ein Traum. Aber was für einer. Der Weg zum Albtraum ist nah, schreiben die Herren, denn - Zitat - “Der Dialog im Internet besteht zum Großteil aus Schwachsinn oder Dampfplauderei, er kostet mehr Zeit, als er Gewinn bringt.” Aha. Und was können die Journalisten jetzt von diesen Bloggern lernen? In der Art zu schreiben! Die Journalisten “etwas lockerer, origineller, unbürokratischer.” Das ist es dann aber auch offenbar. Erstaunlich, dass Schneider und Raue auf der Rollenbeschreibung des Schleusenwärters beharren, während anderswo der Übergang vom Gatekeeping zum Gatewatching bereits wissenschaftlich aufgearbeitet wurde und beispielsweise der Guardian die Tickermeldungen auf den Bürorechnern durch das Programm Tweetdeck ersetzt hat während man hier neunmalklug darauf verweist, dass Twitter und Blog ja auch ihre Unschuld längst verloren hätten, da Obama mit beiden bis zur letzten Minute damit Wahlkampf getrieben habe.
Fragt sich nur erstens welche von wem behauptete Unschuld (Wie schuldig ist ein Werkzeug?) und zweitens wie viel Praxiswissen die beiden Autoren mitbringen während sie mutig an der Praxis vorbei schreiben und auf einem tradierten Berufsbild beharren. “Die Regeln für klassischen Journalismus ändern sich im Internet nicht.” Das mag oder mag so nicht stimmen. Fragt sich nur wie viel Klassik man nach einer - ja selbst beschriebenen - Revolution noch braucht und ob man nicht auch auf die sich ändernden Rahmenbedingungen, Möglichkeiten, Chancen und Notwendigkeiten eingehen sollte.
Um zu sehen, dass es sich beim “Online-Journalismus” nur um einen - bestimmt gut gemeinten - Titelzusatz,  aber nicht um eine konsequente Umsetzung handelt, reicht ein Blick in das Kapitel Infographik. Der netzspezifische Erkenntnisgewinn beschränkt sich auf die Feststellung, dass es im Internet eine eigene Graphik gibt. Die ist interaktiv. Vielen Dank. 

“Zwischen Journalisten und Bloggern herrscht Krieg.” Das sage nicht ich, das steht als erster Satz im Kapitel “Was Journalisten von Bloggern lernen können” in dem Buch “Das neue Handbuch des Journalismus” halt Moment der Titel geht noch weiter “und des Online-Journalismus”. Kommt man ja jetzt irgendwie nicht drumherum um dieses Internet, überarbeitet man das Buch von 1996, 1998, 2003 und schreibt 2012 halt noch was zum Internet mit dazu. 

Zum Beispiel sowas hier: “Das Internet wirbelt das Leben durcheinander und den Alltag der Menschen.” Huiii. Damit nicht genug. Der muntere Wirbelsturm Internet wirbelt nämlich auch Demokratien durcheinander, schreiben Wolf Schneider und Paul-Josef Raue und ergänzen dann gut gefettet damit es niemandem entgeht, dass das Internet auch noch die Wahrheit, die Mächtigen, die Nutzung von Medien, die Märkte, die Verlage, die Redaktionen und den Journalismus durcheinander wirbelt.

Ein Traum. Aber was für einer. Der Weg zum Albtraum ist nah, schreiben die Herren, denn - Zitat - “Der Dialog im Internet besteht zum Großteil aus Schwachsinn oder Dampfplauderei, er kostet mehr Zeit, als er Gewinn bringt.” Aha. Und was können die Journalisten jetzt von diesen Bloggern lernen? In der Art zu schreiben! Die Journalisten “etwas lockerer, origineller, unbürokratischer.” Das ist es dann aber auch offenbar. 

Erstaunlich, dass Schneider und Raue auf der Rollenbeschreibung des Schleusenwärters beharren, während anderswo der Übergang vom Gatekeeping zum Gatewatching bereits wissenschaftlich aufgearbeitet wurde und beispielsweise der Guardian die Tickermeldungen auf den Bürorechnern durch das Programm Tweetdeck ersetzt hat während man hier neunmalklug darauf verweist, dass Twitter und Blog ja auch ihre Unschuld längst verloren hätten, da Obama mit beiden bis zur letzten Minute damit Wahlkampf getrieben habe.

Fragt sich nur erstens welche von wem behauptete Unschuld (Wie schuldig ist ein Werkzeug?) und zweitens wie viel Praxiswissen die beiden Autoren mitbringen während sie mutig an der Praxis vorbei schreiben und auf einem tradierten Berufsbild beharren.

“Die Regeln für klassischen Journalismus ändern sich im Internet nicht.” Das mag oder mag so nicht stimmen. Fragt sich nur wie viel Klassik man nach einer - ja selbst beschriebenen - Revolution noch braucht und ob man nicht auch auf die sich ändernden Rahmenbedingungen, Möglichkeiten, Chancen und Notwendigkeiten eingehen sollte.

Um zu sehen, dass es sich beim “Online-Journalismus” nur um einen - bestimmt gut gemeinten - Titelzusatz,  aber nicht um eine konsequente Umsetzung handelt, reicht ein Blick in das Kapitel Infographik. Der netzspezifische Erkenntnisgewinn beschränkt sich auf die Feststellung, dass es im Internet eine eigene Graphik gibt. Die ist interaktiv. Vielen Dank. 

“Me, a laptop and the Internet. The lesson is… this changes everything. The industry is dead.” Seth Godin via Andrew DeVigal.

“Me, a laptop and the Internet. The lesson is… this changes everything. The industry is dead.” Seth Godin via Andrew DeVigal.

Diese Quantiefied Self Diskussion Ende letzten Jahres ist vollkommen an mir vorbeigerauscht. Gelobe Besserung und werde diese kleine Artikelsammlung bei Third Wave lesen. Weil ich die erste Begeisterungswelle nicht mitbekommen habe, habe ich auch kein Up von Jawbone. Dieses allwissende Band für das Handgelenk da oben. Macht auch nichts. Denn das funktioniert offenbar noch gar nicht so richtig. Stand am 8. Dezember bei Techcrunch. Schade. Obwohl. Wenn das jeder und jede hat sieht das ungefähr so dämlich aus wie dieses Silikon-Spendenband, das Lance Armstrong in die Welt gebracht hat. Dann vielleicht doch lieber endlich erstmal Nike+?!

Diese Quantiefied Self Diskussion Ende letzten Jahres ist vollkommen an mir vorbeigerauscht. Gelobe Besserung und werde diese kleine Artikelsammlung bei Third Wave lesen. Weil ich die erste Begeisterungswelle nicht mitbekommen habe, habe ich auch kein Up von Jawbone. Dieses allwissende Band für das Handgelenk da oben. Macht auch nichts. Denn das funktioniert offenbar noch gar nicht so richtig. Stand am 8. Dezember bei Techcrunch. Schade. Obwohl. Wenn das jeder und jede hat sieht das ungefähr so dämlich aus wie dieses Silikon-Spendenband, das Lance Armstrong in die Welt gebracht hat. Dann vielleicht doch lieber endlich erstmal Nike+?!

Via lorz auf das schöne kleine Tool Story Wheel gestoßen. Die Bastelarbeit eines Music Hackdays. Noch nicht vollends ausgereift, aber trotzdem zeigt sich hier meiner Ansicht nach ein Trend. Verschiedene Dienste, die jeweils das machen was sie am besten können, sinnvoll und idiotensicher mit einem smarten Interface verbinden. Hier sind es Instagram und Soundcloud. Zwei Dienste die noch wesentlich größer werden, weil sie Probleme lösen, sich dabei gut anfühlen und deswegen genutzt werden. Weniger ist mehr. Wie lange musste man einst nach sinnvollen Werkzeugen suchen, um eine kleine Dia-Show auf die Seite zu setzen? Und wie kam dann das Audio mit dazu? Man konnte normalen Menschen nie begreiflich machen, warum man Soundslides-Ergebnisse auf einen Server laden musste, um danach einen Embedd-Code generieren zu lassen. Inzwischen kann ich das auf meinem Mobiltelefon sauberer und eleganter via iMovie lösen und direkt bei YouTube veröffentlichen. Embedden kann Story Wheel noch nicht. Bin gespannt was in den SoundCloud Labs bald noch so passiert. 

Via lorz auf das schöne kleine Tool Story Wheel gestoßen. Die Bastelarbeit eines Music Hackdays. Noch nicht vollends ausgereift, aber trotzdem zeigt sich hier meiner Ansicht nach ein Trend. Verschiedene Dienste, die jeweils das machen was sie am besten können, sinnvoll und idiotensicher mit einem smarten Interface verbinden. Hier sind es Instagram und Soundcloud. Zwei Dienste die noch wesentlich größer werden, weil sie Probleme lösen, sich dabei gut anfühlen und deswegen genutzt werden. Weniger ist mehr. 

Wie lange musste man einst nach sinnvollen Werkzeugen suchen, um eine kleine Dia-Show auf die Seite zu setzen? Und wie kam dann das Audio mit dazu? Man konnte normalen Menschen nie begreiflich machen, warum man Soundslides-Ergebnisse auf einen Server laden musste, um danach einen Embedd-Code generieren zu lassen. Inzwischen kann ich das auf meinem Mobiltelefon sauberer und eleganter via iMovie lösen und direkt bei YouTube veröffentlichen. Embedden kann Story Wheel noch nicht. Bin gespannt was in den SoundCloud Labs bald noch so passiert. 

Ein ehemaliger Pressesprecher des Österreichischen Innenministeriums verwendet ein nicht weiter gekennzeichnetes deftiges Zitat von Hunter S. Thompson in einem Seminar, die Tageszeitung Kurier läuft politisch korrekt Amok und der Delinquent verteidigt sich recht unlässig. Oh weh. Nach dem Teil mit den “grausamen Schwulen” geht es übrigens so weiter: Journalismus ist weder Beruf noch Handwerk. Es ist nichts als ein billiges Asyl für Arschlöcher und Missratene - eine blinde Gasse zur Kehrseite des Lebens, ein dreckiges, nach Pisse stinkendes kleines Loch, auf Anordnung eines Bauamt-Inspektors zugenagelt, aber noch groß genug für einen Wermutbruder, sich in einer Nische am Gehsteig zu verkriechen und sich einen runterzuholen wie ein Schimpanse im Zookäfig. - Voilà.

Ein ehemaliger Pressesprecher des Österreichischen Innenministeriums verwendet ein nicht weiter gekennzeichnetes deftiges Zitat von Hunter S. Thompson in einem Seminar, die Tageszeitung Kurier läuft politisch korrekt Amok und der Delinquent verteidigt sich recht unlässig. Oh weh. Nach dem Teil mit den “grausamen Schwulen” geht es übrigens so weiter: Journalismus ist weder Beruf noch Handwerk. Es ist nichts als ein billiges Asyl für Arschlöcher und Missratene - eine blinde Gasse zur Kehrseite des Lebens, ein dreckiges, nach Pisse stinkendes kleines Loch, auf Anordnung eines Bauamt-Inspektors zugenagelt, aber noch groß genug für einen Wermutbruder, sich in einer Nische am Gehsteig zu verkriechen und sich einen runterzuholen wie ein Schimpanse im Zookäfig. - Voilà.

Regen. Und Frankie Rose. Woche 3. Bei Dussmann auf der Friedrichstraße. Die Reizüberflutung da schlägt das Internet um Längen. Kurz reingelesen in ein Buch von Johanna Adorján, Airen und ein Buch von Haruki Murakami über das Laufen. Ist das jetzt die analoge Filter Bubble?Einen Vortrag über Mobile Reporting, Newsgames und Drohnenjournalismus bei KircherBurkhardt. Die dritte Datenschau. Und zwei Tage im ARD Hauptstadtstudio zum Thema Facebook. Empfehle unumwunden den Bericht aus Berlin bei Facebook. Die App der Woche diese Woche: Bambuser. Und sonst? Rachel hat ein Interview über Drohnenjournalismus gemacht, die Urdu-Variante ist online - Google Translate holt aber nicht sonderlich viel raus. 
Nächste Woche: Weiter am Konzept Terrorhunter und Bastelarbeit an einem Blog für die DW Berichterstattung zum Berlinale Talent Campus. 

Regen. Und Frankie Rose. Woche 3. Bei Dussmann auf der Friedrichstraße. Die Reizüberflutung da schlägt das Internet um Längen. Kurz reingelesen in ein Buch von Johanna Adorján, Airen und ein Buch von Haruki Murakami über das Laufen. Ist das jetzt die analoge Filter Bubble?

Einen Vortrag über Mobile Reporting, Newsgames und Drohnenjournalismus bei KircherBurkhardt. Die dritte Datenschau. Und zwei Tage im ARD Hauptstadtstudio zum Thema Facebook. Empfehle unumwunden den Bericht aus Berlin bei Facebook. Die App der Woche diese Woche: Bambuser. Und sonst? Rachel hat ein Interview über Drohnenjournalismus gemacht, die Urdu-Variante ist online - Google Translate holt aber nicht sonderlich viel raus. 

Nächste Woche: Weiter am Konzept Terrorhunter und Bastelarbeit an einem Blog für die DW Berichterstattung zum Berlinale Talent Campus. 

Reduktion. Diese sehr tolle Seite Sensual Objects gefunden. Dazu Gone Face von irgendeinem Tidus der davon singt dass er aus einem Raumschiff geworfen wurde und in der wenig ambitioniert getexteten Rubrik “Downloads der Woche” auf der Seite des bald neuen deutschen Interviewmagazins zu finden ist. Die Website wirkt - nun ja - uninspiriert. Nicht wirklich schlecht, aber irgendwie so - egal. Sollte man nicht versuchen das Maximum rauszuholen. Etwas zu wagen? All is pretty! Steht da wenn man den Newsletter bestellen will. NOT. An einer ganz anderen Ecke des Internets zufällig über die Bildundtonfabrik aus Köln gestolpert, deren Betreiber eine gute Internetseite für eine Talkshow gebastelt haben und deren weitere Arbeiten zumindes hier angenehm deutlich von Wes Anderson inspiriert sind. Bei Dussmann Friedrich Kittler zur Einführung gekauft. Ein Anfang. Tom McCarthy hat hier einen tollen Text über die Kittlerjugend geschrieben: Kittler’s aura seemed to hover over the whole city; by the end of my stay there I wondered whether taxi drivers and Imbiss-stand operators might be protégés or associates as well. He seemed to lurk, invisible, beneath the intersection-points between the worlds of art, philosophy and politics, his bodily presence transmuted into riffs that multiplied like echoes across exhibition catalogue essays and club fliers and general public banter. Whenever I heard someone mention Ovid and feedback loops or Hölderlin and binary code in the same sentence, I knew that I was listening to the master’s voice piped down a hotline from the inner sanctuary at Humboldt where, like Hegel two centuries before him, he’d established his HQ.

Reduktion. Diese sehr tolle Seite Sensual Objects gefunden. Dazu Gone Face von irgendeinem Tidus der davon singt dass er aus einem Raumschiff geworfen wurde und in der wenig ambitioniert getexteten Rubrik “Downloads der Woche” auf der Seite des bald neuen deutschen Interviewmagazins zu finden ist. Die Website wirkt - nun ja - uninspiriert. Nicht wirklich schlecht, aber irgendwie so - egal. Sollte man nicht versuchen das Maximum rauszuholen. Etwas zu wagen? All is pretty! Steht da wenn man den Newsletter bestellen will. NOT. An einer ganz anderen Ecke des Internets zufällig über die Bildundtonfabrik aus Köln gestolpert, deren Betreiber eine gute Internetseite für eine Talkshow gebastelt haben und deren weitere Arbeiten zumindes hier angenehm deutlich von Wes Anderson inspiriert sind. 

Bei Dussmann Friedrich Kittler zur Einführung gekauft. Ein Anfang. Tom McCarthy hat hier einen tollen Text über die Kittlerjugend geschrieben: Kittler’s aura seemed to hover over the whole city; by the end of my stay there I wondered whether taxi drivers and Imbiss-stand operators might be protégés or associates as well. He seemed to lurk, invisible, beneath the intersection-points between the worlds of art, philosophy and politics, his bodily presence transmuted into riffs that multiplied like echoes across exhibition catalogue essays and club fliers and general public banter. Whenever I heard someone mention Ovid and feedback loops or Hölderlin and binary code in the same sentence, I knew that I was listening to the master’s voice piped down a hotline from the inner sanctuary at Humboldt where, like Hegel two centuries before him, he’d established his HQ.

Im Meiré und Meiré Newsletter von Garage gelesen. Nicht mitbekommen, dass Dasha Zhukova, ehemalige Redakteurin des “Pop”-Magazins und Freundin von Roman Abramovich, ein neues Magazin gestartet hat. Fall/Winter 2011. One of the most intriguing magazines to come along in years, findet man bei der New York Times. Na gut. Die Vogue macht Abramovich vor lauter Begeisterung direkt zum Billionär - 1.000.000.000.000. Yay. Die letzten zwölf Jahre im Internet übrigens auch komplett übersehen: Showstudio von Nick Knight. Nicht so schlimm. 

Im Meiré und Meiré Newsletter von Garage gelesen. Nicht mitbekommen, dass Dasha Zhukova, ehemalige Redakteurin des “Pop”-Magazins und Freundin von Roman Abramovich, ein neues Magazin gestartet hat. Fall/Winter 2011. One of the most intriguing magazines to come along in years, findet man bei der New York Times. Na gut. Die Vogue macht Abramovich vor lauter Begeisterung direkt zum Billionär - 1.000.000.000.000. Yay. Die letzten zwölf Jahre im Internet übrigens auch komplett übersehen: Showstudio von Nick Knight. Nicht so schlimm. 

Kollege Echterhoff bringt ein Windows Phone 7 mit. Hatte hier schon mal verkündet, recht angetan vom typo-basierten Design zu sein. Das iPhone daneben wirkt clunky und alt. Microsoft says that Metro is designed to be “sleek, quick, modern” and a “refresh” from the icon-based interfaces of Windows, Android and iOS. Metro is an internal code name for a typography-based design language created by Microsoft, originally for use in Windows Phone 7. Metro is based on the design principles of classic Swiss graphic design.
Engadget said, “Microsoft continues its push towards big, big typography here, providing a sophisticated, neatly designed layout that’s almost as functional as it is attractive.”CNET complimented the Metro design, saying, “it’s a bit more daring and informal than the tight, sterile icon grids and Rolodex menus of the iPhone and iPod Touch.Dem Nutzer das Gefühl geben, das User Interface sei ”alive” and responsive, with “an added sense of depth”. Macht Apple einfach immer so weiter mit den Icons? Khoi Vinh verweist auf das neue Portal Android Design: Google is trying to engender a design culture where, frankly, there isn’t much of one at the moment. Abbildung: Android nicht Metro.

Kollege Echterhoff bringt ein Windows Phone 7 mit. Hatte hier schon mal verkündet, recht angetan vom typo-basierten Design zu sein. Das iPhone daneben wirkt clunky und alt. Microsoft says that Metro is designed to be “sleek, quick, modern” and a “refresh” from the icon-based interfaces of Windows, Android and iOS. Metro is an internal code name for a typography-based design language created by Microsoft, originally for use in Windows Phone 7. Metro is based on the design principles of classic Swiss graphic design.

Engadget said, “Microsoft continues its push towards big, big typography here, providing a sophisticated, neatly designed layout that’s almost as functional as it is attractive.”CNET complimented the Metro design, saying, “it’s a bit more daring and informal than the tight, sterile icon grids and Rolodex menus of the iPhone and iPod Touch.

Dem Nutzer das Gefühl geben, das User Interface sei ”alive” and responsive, with “an added sense of depth”. Macht Apple einfach immer so weiter mit den Icons? Khoi Vinh verweist auf das neue Portal Android Design: Google is trying to engender a design culture where, frankly, there isn’t much of one at the moment. Abbildung: Android nicht Metro.

Keinemusik via Bangkoko. Gut. Das läuft jetzt. Danke. The weekly week. Teil 2. Diese Woche ein sehr angenehmer Workshop mit der Welthungerhilfe. Social Media und Co. KG. Egal ob Organisation oder Unternehmen. Immer mehr lassen jetzt von diversesten Agenturen Sonderseiten, Miniseiten und Spezialseiten bauen. Die sehen alle ganz gut aus und modern und doch hapert es oft an Anbindung und Sinn. Weniger ist mehr. Die SOS-Kinderdörfer haben eine gute User Experience gebastelt, falls man mal Pate werden will (*).Die Journalisten-App diese Woche zum Thema Mehrspuraudioschnitt. Ansonsten noch was über Drohnenjournalismus für das lab-Blog geschrieben, Traffic über Verlinkung beim Bildblog und ordentlicher Gegenwind. Mal sehen. Dann noch einen allerallerersten roughen Protoyp für CCPlay mit Linda gebastelt. Sieht so aus. Gut auf dem iPhone. Sonst noch nicht so. Ein Anfang. Ausbaufähig. Codecademy angeschaut. Werde das natürlich niemals kontinuierlich fortführen. Und sonst. Das Meiré und Meiré Büro in einem Hinterhof gesehen aus dem Rohbaufenster erster Stock nebenan. Schöne Ecke eigentlich. Kannte ich vor dieser Woche auch noch nicht: Friedrich Kittler. Interessant dazu vor allem das hier: “Zum Beispiel bei Friedrich Kittler, dessen Hauptthese lautet, Medien seien letztlich zweckentfremdetes Kriegsgerät - als ob damit, gesetzt die These wäre richtig, alles geklärt wäre….”
Nächste Woche: Vortrag über Mobile bei Kircher Burkhardt, ein Drohnengesprächstermin im St. Oberholz und zwei Tage Facebook im ARD Hauptstadtstudio. Der Bericht aus Berlin ist jetzt bei Facebook. I like. Wie man so sagt. Abbildung von Petros Moris via VVORK.

Keinemusik via Bangkoko. Gut. Das läuft jetzt. Danke. The weekly week. Teil 2. Diese Woche ein sehr angenehmer Workshop mit der Welthungerhilfe. Social Media und Co. KG. Egal ob Organisation oder Unternehmen. Immer mehr lassen jetzt von diversesten Agenturen Sonderseiten, Miniseiten und Spezialseiten bauen. Die sehen alle ganz gut aus und modern und doch hapert es oft an Anbindung und Sinn. Weniger ist mehr. Die SOS-Kinderdörfer haben eine gute User Experience gebastelt, falls man mal Pate werden will (*).

Die Journalisten-App diese Woche zum Thema Mehrspuraudioschnitt. Ansonsten noch was über Drohnenjournalismus für das lab-Blog geschrieben, Traffic über Verlinkung beim Bildblog und ordentlicher Gegenwind. Mal sehen. Dann noch einen allerallerersten roughen Protoyp für CCPlay mit Linda gebastelt. Sieht so aus. Gut auf dem iPhone. Sonst noch nicht so. Ein Anfang. Ausbaufähig. Codecademy angeschaut. Werde das natürlich niemals kontinuierlich fortführen. 

Und sonst. Das Meiré und Meiré Büro in einem Hinterhof gesehen aus dem Rohbaufenster erster Stock nebenan. Schöne Ecke eigentlich. Kannte ich vor dieser Woche auch noch nicht: Friedrich Kittler. Interessant dazu vor allem das hier: “Zum Beispiel bei Friedrich Kittler, dessen Hauptthese lautet, Medien seien letztlich zweckentfremdetes Kriegsgerät - als ob damit, gesetzt die These wäre richtig, alles geklärt wäre….”

Nächste Woche: Vortrag über Mobile bei Kircher Burkhardt, ein Drohnengesprächstermin im St. Oberholz und zwei Tage Facebook im ARD Hauptstadtstudio. Der Bericht aus Berlin ist jetzt bei Facebook. I like. Wie man so sagt. Abbildung von Petros Moris via VVORK.

Rumprobieren mit den Damen und Herren des Cologne Game Labs am späten Freitag Abend. Ein allerallererster rougher Prototyp eines möglichen Spielmechanismus für CCPlay ist da. Zumindest auf dem iPhone irgendwie funktionabel dank Linda. Cheers.

Rumprobieren mit den Damen und Herren des Cologne Game Labs am späten Freitag Abend. Ein allerallererster rougher Prototyp eines möglichen Spielmechanismus für CCPlay ist da. Zumindest auf dem iPhone irgendwie funktionabel dank Linda. Cheers.